Amnesty International Gruppe Baden-Baden

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Gruppe Baden-Baden

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Alle Beiträge dieser Website in chronologischer Reihenfolge

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12.01.2017

Infostand in der Altkatholischen Spital-Kirche

Römerplatz 13 / An der Caracalla-Therme
Bis auf Weiteres finden für unsere Gruppe keine regelmäßigen Treffen statt. Über aktuelle Aktionen und Kampagnen informiert unser Infostand in der Altkatholischen Spital-Kirche bei der Caracalla-Therme.
Neben Info-Material liegen auch Petitionen und Briefe zur Unterschrift aus, sowie Aktionen, an denen Sie sich beteiligen können.

Bei Fragen und Kontaktwünschen wenden Sie sich bitte an: ai-bad@online.de oder Tel. 07221 1885229.

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09.09.2016

Interkulturelle Woche 2016

Auch dieses Jahr beteiligt sich unsere Gruppe an der INTERKULTURELLEN WOCHE Baden-Baden, die dieses Jahr volle 2 Wochen dauert:
vom 22. September bis 6. Oktober 2016.
In Zusammenarbeit mit dem MOVIAC Kino im Kaiserhof (Sofienstr. 22) zeigen wir nach dem erfolgreichen letzten Jahr wieder eine Reihe von 3 Filmen:

Kartenreservierung bitte direkt bei: http://www.moviac.de oder Tel. 07221 9203920
Eintritt 9,50 € - unter 16 Jahre 7,50 €


Sonntag, 25. September um 11:30 Uhr
„VOICES OF VIOLENCE – STIMMEN DER GEWALT“

Autor/Regie: Claudia Schmid (D, 2016) – ist bei der Vorführung anwesend und stellt sich den Fragen der Zuschauer!
Länge: 87 Min., FSK 12 Jahre

Opfern eine Stimme geben.

"Voices Of Violence" ist ein Film über die unvorstellbare Gewalt gegen Frauen in der Demokratischen Republik Kongo und das politische und gesellschaftliche System, das diese Grausamkeiten zulässt. In dem Land, in dem Frauen auf besonders grausame Weise der systematischen Vergewaltigung als Kriegswaffe ausgesetzt sind, gibt Claudia Schmid den Frauen eine Stimme und zeigt auf, wie die Strukturen der Gewalt in all ihren Facetten funktionieren.
Die Filmemacherin ist mehrere Monate durch die DR Kongo gereist und hat Frauen in den entlegensten Dörfern der Rebellengebiete getroffen und ihr Vertrauen gewonnen. In langen konzentrierten Gesprächen offenbaren die Frauen zum ersten Mal ihre traumatischen Erlebnisse der Öffentlichkeit.

Mittwoch, 28. September um 18 Uhr
"SEEFEUER – Fuocoammare"

Regie: Gianfranco Rosi (Italien, 2016)

Länge: 108 Minuten, FSK 12 Jahre

Zwei Stunden Film, die es in sich haben. Ästhetische Moral und politisches Bewusstsein.
Goldener Bär der Berlinale 2016
Schon vorab hieß es, Gianfranco Rosis knapp 110­minütige dokumentarische Erzählung „Fuocoammare“ („Seefeuer“) sei der „Film der Stunde“, weil sie von der Flüchtlingsinsel Lampedusa handelt, wo in den letzten Jahren 450.000 Menschen aus Afrika gestrandet sind, viele aus Lebensgefahr gerettet wurden – und ca. 15.000 sind dabei gestorben. „Seefeuer“ aber braucht keinen Aktualitäts­ oder Themenbonus. Rosis Filmbilder entziehen sich in der selbstverständlichen Würde ihrer Menschen, Landschaften, Stimmungen allem botschaftsbefrachteten Gerede. Also ist „Seefeuer“ auch kein „Film der Stunde“. Nur zwei Stunden Film, die es in sich haben.
„Wir leben in einer Welt, in der gerade viele Mauern und Grenzen gezogen werden. Am meisten habe ich Angst vor den geistigen Grenzen, die hochgezogen werden.“ (Gianfranco Rosi)

Sonntag, 2. Oktober um 11:30 Uhr
„MUSTANG“

Regie: Deniz Gamze Ergüven (Türkei/F/D, 2015)

Länge: 97 Min., FSK 12 Jahre

...als junge Frau in der Türkei aufzuwachsen, einem Land, das unter dem Regime Erdogans immer autoritärer wird: »Das ist ein drängendes Thema.«

Das für den Oscar nominierte Filmdebüt ist eine mitreißende Hymne auf den Unabhängigkeitswillen junger Frauen in der Türkei. Unterdrückte Mädchen und autoritäre Patriarchen, Zwangsheirat und die Pflicht zur Jungfräulichkeit bis zur Ehe, Gehorsam und Keuschheit als oberste Erziehungsprinzipien – fünf Schwestern, die in der kleinen türkischen Stadt Inebolu am Schwarzen Meer frei und ungezähmt aufwachsen können, kämpfen mit unwiderstehlicher Lebenslust gegen die erstickende Familienmoral der türkischen Provinz an und versuchen, ihr zu entkommen.

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04.05.2016

SCHAU NICHT WEG: STOP FOLTER

Trotz absoluten Verbots foltern Regierungen im Verborgenen oder liefern Menschen in Länder aus, wo ihnen Folter droht. Sie verschließen die Augen vor dem grausamen Leid, dem die Opfer ausgeliefert sind. Sie halten sich nicht an ihre eigenen Gesetze.

Mache auf diesen Skandal aufmerksam und halte den Regierungen den Spiegel vor!

Sag der Welt: "Schau nicht weg: STOP FOLTER"

Folter ist grausam und unmenschlich. Folter stoppen heißt Menschen schützen. Mach Folterern einen Strich durch die Rechnung - unterzeichne jetzt! https://www.stopfolter.de

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08.11.2015

SOS EUROPA: ERST MENSCHEN, DANN GRENZEN SCHÜTZEN!

Weltweit sind fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht - so viele wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Sie fliehen vor Krieg, Gewalt und bitterer Armut und hoffen, in Europa Schutz zu finden und ein neues Leben beginnen zu können. Diese Menschen brauchen unsere Hilfe!

Die Flucht nach Europa ist lebensgefährlich: 2014 starben allein auf dem Mittelmeer über 3.500 Menschen bei dem Versuch, in die EU zu gelangen. Andere ersticken auf dem Landweg in überfüllten LKW-Anhängern, werden an den EU-Außengrenzen misshandelt oder ohne Prüfung von Asylgründen zurückgeschickt. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten sind mitverantwortlich für diese Toten: Sie haben eine immer unbezwingbarere Festung geschaffen, um sich gegen Migrantinnen und Migranten abzuschotten. Flüchtlinge sind daher gezwungen, gefährliche Wege auf sich zu nehmen - viel zu oft mit tödlichen Folgen. Die Hauptverantwortung beim Schutz von Flüchtlingen tragen bislang diejenigen Staaten, die ohnehin schon wenig haben: 86 Prozent der Flüchtlinge werden von Entwicklungsländern aufgenommen. In die EU und nach Deutschland kommen nur vergleichsweise wenige: 2014 haben die Türkei, Pakistan, Libanon, Iran, Äthiopien und Jordanien die meisten Flüchtlinge aufgenommen. Deutschland und andere EU-Staaten müssen mehr Flüchtlinge aufnehmen und sie menschenwürdig behandeln. Sie müssen faire und zügige Asylverfahren gewährleisten und denjenigen, die nicht in ihre Heimat zurückkehren können, eine Perspektive bieten.

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04.09.2015

Interkulturelle Woche 2015

Auch dieses Jahr beteiligt sich unsere Gruppe an der INTERKULTURELLEN WOCHE Baden-Baden vom 27. September bis 4. Oktober 2015.
In Zusammenarbeit mit dem MOVIAC Kino im Kaiserhof (Sofienstr. 22) zeigen wir eine Reihe von 3 Filmen:

Kartenreservierung: http://www.moviac.de oder Tel. 07221 9203920
Eintritt 9,50 € - unter 16 Jahre 7,50 €


Sonntag, 27. September um 11 Uhr
„DAS MÄDCHEN HIRUT“
(Äthiopien, 2014)

„Die bewegende Geschichte mutiger Frauen, die in einer patriarchalischen Welt für ihr Recht auf Selbstbestimmung kämpfen.“ (Amnesty International)

Regie und Drehbuch: Zeresenay Berhane Mehari, Ko-Produzentin: Angelina Jolie, Länge: 99 Minuten

Referentin: Erika Korn ist Mitglied bei TERRE DES FEMMES und leitet die Ortsgruppe Konstanz.

Sie stellt den Film vor, spricht über die Situation der Rechte von Frauen und Kindern in Äthiopien sowie über Zwangs- und Frühehen im Allgemeinen. TERRE DES FEMMES macht sich stark für ein selbstbestimmtes, gleichberechtigtes und freies Leben von Frauen und Mädchen.
Der Film gewann Publikumspreise bei der Berlinale 2014 und beim Sundance Festival. Er war 2014 für den Amnesty-Filmpreis nominiert. AMNESTY INTERNATIONAL setzt sich in der aktuellen Kampagne „My Body, My Rights“ für das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper ein.

Mittwoch, 30. September um 17 Uhr
„TAXI TEHERAN“
(Iran, 2015)

„Ein zutiefst menschlicher Film – mit einem leisen, subversiven Witz.“ (chrismon)

Regie, Drehbuch, Produktion: Jafar Panahi, Länge: 82 Minuten

Referentin: Catherine Devaux ist Mitglied bei AMNESTY INTERNATIONAL und Bezirkssprecherin in Karlsruhe.

Sie berichtet über Menschenrechtsverletzungen im Iran. Besonders betroffen sind Berufsgruppen wie Rechtsanwälte, Künstler und Journalisten. Der Regisseur des Films, Jafar Panahi, der wegen seiner sozialkritischen Filme im Iran mit einem Berufsverbot belegt ist, durfte zur Verleihung des „Goldenen Bären“ für seinen Film auf der Berlinale 2015 nicht ausreisen. AMNESTY INTERNATIONAL hat sich für die Freilassung der Menschenrechtlerin und Rechtsanwältin Nasrin Sotoudeh, die im Film mitspielt, sehr eingesetzt.

Sonntag, 4. Oktober um 11 Uhr
„TIMBUKTU“
(Mali, 2014)

„Der grandiose Film des großen Regisseurs Abderrahmane Sissako über die Dummheit und Barbarei der Dschihadisten in Timbuktu“ (Berliner Zeitung) „Warum sehe wir nicht mehr Filme aus Afrika wie diesen? Es gibt sie, man muss sie nur finden.“ (FAZ)

Regie und Drehbuch: Abderrahmane Sissako, Länge: 97 Minuten

Referentin: Fabienne Dietzsch, Mitglied bei AMNESTY INTERNATIONAL und aktiv in der Ko-Gruppe Mali/Benin/Togo. Gerade von einem längeren Aufenthalt aus Mali zurück, berichtet Sie über die Machtübernahme der Islamisten im Frühling 2012 in Timbuktu, die Auswirkungen auf das Land sowie über die aktuelle Lage in Mali.



Hier ein paar Fotos aus der sehr erfolgreichen Filmwoche:

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24.06.2015

EUROPA KANN UND MUSS MEHR FLÜCHTLINGE AUFNEHMEN!

18. Juni 2015 - Anlässlich des Weltflüchtlingstags fordert Selmin Çalışkan, die Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, Konsequenzen aus den weltweit ansteigenden Flüchtlingszahlen zu ziehen und deutlich mehr Flüchtlinge aufzunehmen, statt weiter auf Abschottung zu setzen.

"Die aktuellen Zahlen zu Flüchtlingen weltweit dürfen die Staats- und Regierungschefs nicht nur erschüttern und betroffen machen: Europa muss sich endlich zum Flüchtlingsschutz bekennen und aktiv deutlich mehr Menschen aufnehmen", sagt Çalışkan.
Knapp 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, davon etwa ein Drittel außerhalb des eigenen Landes. Dies ist die höchste Zahl, die der UNHCR seit dem Zweiten Weltkrieg registriert hat.
"Es nützt nichts, in dieser Situation den Kopf in den Sand zu stecken. Europa darf die Augen nicht vor der Realität verschließen: Angesichts von Verfolgung, Krisen und zunehmenden bewaffneten Konflikten werden auch nach Europa mehr Flüchtlinge kommen. Die Nachbarländer allein können den Schutz der Menschen nicht leisten. Das gegenwärtige Gezerre um die Aufnahme von Flüchtlingen innerhalb der EU ist eines Friedensnobelpreisträgers unwürdig. Statt Aufregung brauchen wir echte Solidarität in Europa. Statt der tödlichen Abschottungspolitik brauchen wir endlich mehr legale und sichere Zugangswege für Flüchtlinge nach Europa", so Çalışkan.
Als eine Maßnahme fordert Amnesty von der EU, deutlich mehr Flüchtlinge in sogenannten Resettlement-Programmen aufzunehmen.
"Wenn einer von 122 Menschen weltweit vertrieben oder auf der Flucht ist, dann ist es an der Zeit, Resettlement- und humanitäre Aufnahmeprogramme für Flüchtlinge erheblich auszubauen, den Familiennachzug zu hier lebenden Flüchtlingen zu erleichtern und die Visapolitik zu liberalisieren. Fast eine Million Resettlement-Plätze und humanitäre Aufnahmemöglichkeiten sind nach UN-Angaben derzeit für die Aufnahme von Flüchtlingen erforderlich, und diese Zahl wird jedes Jahr weiter steigen. Europa bietet derzeit nur etwa 5.000 Resettlement-Plätze an und auch mit gerade einmal einer halben Million Asylanträge im vergangenen Jahr bleibt Europa weit hinter seinen Möglichkeiten und Verpflichtungen zurück. Die europäische Untätigkeit angesichts der weltweiten Flüchtlingskrise ist tödlich. Diese Krise ist eine der wichtigsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, aber die Europäische Union hat bislang kläglich versagt", kritisiert Çalışkan.

In einer Online-Petition an die Bundeskanzlerin fordert Amnesty mehr sichere und legale Zugangswege nach Europa. Werden Sie aktiv und unterzeichnen Sie! http://action.amnesty.de/l/ger/p/dia/action3/common/public/?action_KEY=9703&d=1



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02.03.2015

MEIN KÖRPER, MEINE RECHTE!

Mit der Kampagne "My Body, My Rights" setzen wir uns für den Schutz der sexuellen und reproduktiven Rechte weltweit ein:
Bei dem Wort Menschenrechte denken viele nur an bekannte Rechte wie Meinungsfreiheit oder die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz. Zu den eher unbekannten gehören die sexuellen und reproduktiven Rechte. Doch ihr Schutz ist nicht minder wichtig.

Millionen Menschen weltweit können nicht frei entscheiden, mit wem sie Sex haben möchten, wann oder wen sie heiraten. Unzählige Frauen und Mädchen können nicht darüber bestimmen, ob und wann sie Kinder haben wollen. Der Zugang zu Aufklärung, Verhütung und Mitteln der Geburtenkontrolle ist in etlichen Ländern nicht gegeben. Homosexuelle werden verfolgt, in manchen Ländern droht ihnen Gefängnis, ja sogar die Todesstrafe. Im Kern geht es bei den sexuellen und reproduktiven Rechten um das Recht auf Selbstbestimmung. Alle Menschen haben das Recht, frei und unabhängig über ihre Körper, ihre sexuelle Identität und ihre Fortpflanzung zu entscheiden. Die UN-Generalversammlung hat dies im September 2014 erneut bestätigt. Was es bedeutet, wenn Menschen diese Rechte verwehrt werden, machen folgende Zahlen deutlich: Weltweit bekommen pro Jahr mindestens 14 Millionen heranwachsende Mädchen ein Kind infolge von gewaltsam erzwungenem Sex oder ungewollter Schwangerschaft. Pro Jahr gibt es weltweit 215.000 Fälle von Müttersterblichkeit, die sich durch die Benutzung von Verhütungsmitteln vermeiden ließen. 24 europäische Länder verlangen von Transgender-Personen, sich sterilisieren zu lassen, damit ihre Geschlechtszugehörigkeit offiziell anerkannt wird.
Amnesty International setzt sich daher mit einer globalen Kampagne unter dem Slogan "My Body, My Rights" ("Mein Körper, meine Rechte") für den Schutz der sexuellen und reproduktiven Rechte weltweit ein.

In der Altkatholischen Spitalkirche bei der Caracalla-Therme in Baden-Baden hat unsere Gruppe einen Info-Stand mit den aktuellen Petitionen und Informationen zur Kampagne eingerichtet.
Geöffnet: Winterzeit täglich von 9 bis 18 Uhr, Sommerzeit bis 19 Uhr.


Hier geht's zur Kampagnen-Seite: https://www.amnesty.de/2014/11/19/mein-koerper-meine-rechte
und zur aktuellen Petition: http://action.amnesty.de/l/ger/p/dia/action3/common/public/?action_KEY=9792

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21.10.2014

STOP FOLTER: FÜR EINE WELT FREI VON FOLTER

Juni 2014 - Schläge, Tritte, Aufhängen an Händen oder Füßen, Elektroschocks, Isolation, vorgetäuschte Exekutionen, Vergewaltigung - dieser Albtraum ist Realität für unzählige Gefangene weltweit. In den vergangenen fünf Jahren hat Amnesty International aus 141 Ländern glaubwürdige Berichte über Folter und Misshandlung erhalten. Mit der Kampagne "Stop Folter" fordert Amnesty Regierungen weltweit auf, endlich ihre internationalen Verpflichtungen umzusetzen und effektive Schutzmaßnahmen gegen Folter zu ergreifen.

SO KANN FOLTER GESTOPPT WERDEN

30 Jahre nach Verabschiedung der UNO-Antifolterkonvention ist klar: Es reicht nicht, wenn das absolute Folterverbot nur auf dem Papier steht. Die Staaten müssen auch zugehörige, konkrete Schutzmaßnahmen (engl. "safeguards") umsetzen, die Folter und Misshandlung verhindern. Die wichtigsten Schutzvorschriften gegen Folter finden sich in der Antifolterkonvention selbst und im UNO-Zivilpakt. Transparenz ist hier das A und O. Sie verhindert, dass im Verborgenen gefoltert werden kann und bringt buchstäblich Licht ins Dunkel. Viele dieser Schutzvorschriften setzen direkt dort an, wo die Gefahr von Folter und Misshandlung am größten ist. Nämlich wenn Menschen von der Polizei festgenommen oder verhört werden, wenn sie in Polizeigewahrsam, Untersuchungs- oder Strafhaft sitzen. Dann sind sie dem Blick der Öffentlichkeit entzogen und darauf angewiesen, dass sich die Sicherheitsbehörden bei ihrer Arbeit an die rechtlichen Grenzen halten. Mit der neuen globalen Kampagne "Stop Folter" stellt sich Amnesty International zwischen Folterer und Folteropfer. Indem wir darauf bestehen, dass Anwälte bei Vernehmungen anwesend sein dürfen. Indem wir darauf bestehen, dass Inhaftierte von unabhängigem medizinischem Personal untersucht werden. Indem wir darauf bestehen, dass Folterer vor Gericht gestellt werden. Folter darf nicht länger alltäglich sein und stillschweigend hingenommen werden.


Hier geht's zur Stopp-Folter-Aktion: http://www.stopfolter.de

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21.10.2014

Das war unser Beitrag zur
Interkulturelle Woche 2014

Am Donnerstag, den 2. Oktober um 19:30 Uhr, zeigten wir in einer Veranstaltung des SWR die Dokumentation „Tod vor Lampedusa – Europas Sündenfall“ von Natali Amiri und Ellen Trapp.

Am 3. Oktober jährte sich die Katastrophe, bei der ca. 390 Bootsflüchtlinge vor der Insel ertrunken sind. Das Unglück löste in Europa eine große Debatte über die Flüchtlingspolitik aus.

Es war eine Film-Preview. Der Film wurde am 6. Oktober in der ARD ausgestrahlt! Er hatte trotz der späten Sendezeit eine Einschaltquote von immerhin über 1,5 Mio Zuschauern.
Interessierten Lehrern kann eine DVD zur schulinternen Vorführung vermittelt werden. Dafür können Sie uns über das Kontaktformular anschreiben.

UPDATE: 09. Oktober 2014 - Anlässlich des Treffens der EU-Justiz- und Innenminister in Luxemburg fordern Amnesty und Human Rights Watch umfassende und gemeinsame Anstrengungen der EU, Leben im Mittelmeer zu retten.

Bisher organisiert und finanziert allein Italien die Rettung von Flüchtlingen und Migranten aus Seenot. Trotz dieser Einsatzes sind im vergangenen Jahr schätzungsweise 3000 Menschen im Mittelmeer bei dem Versuch nach Europa zu gelangen gestorben. Um zu verhindern, dass Flüchtlinge in seeuntüchtige Boote steigen müssen, fordern die Organisationen von den EU-Ministern außerdem sichere Fluchtrouten zu schaffen. Im Vorfeld der Konferenz hat sich die Generalsekretärin von Amnesty in Deutschland, Selmin Çalışkan, bereits an den deutschen Innenminister de Maizière gewandt und ihn aufgefordert, sich für sichere Fluchtwege und eine umfassende Seenotrettung im Mittelmeer einzusetzen.

Unterstützen Sie unsere online-Petition: http://action.amnesty.de/l/ger/p/dia/action3/common/public/?action_KEY=9703&d=1

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15.02.2014

Sotchi – Olympiade und Menschenrechte

Die Olympischen Spiele in Sotschi haben begonnen, und aus der Baden-Badener Tagespresse erfährt der Leser, dass eine Städtepartnerschaft zwischen den beiden Städten besteht (bereits seit 2012). Bisher war das vielen Bürgern der Stadt (uns eingeschlossen) nicht so richtig bekannt. Ein Grund mehr für uns, in diesem Zusammenhang auf die deutschlandweit angelegte Solidaritätsaktion von Amnesty International aufmerksam zu machen: "Liebesgrüße nach Russland" heißt sie und wurde im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Sotschi ins Leben gerufen. Seither sind Tausende von Unterschriften gesammelt worden, um die russische Zivilgesellschaft zu unterstützen.
Link zur Aktion: "Freiheit statt Kontrolle – für die Menschen in Russland":
http://www.amnesty.de/agentengesetz
Schreiben Sie Solidaritätsmails, ermutigen Sie Mitglieder russischer Nichtregierungsorganisationen:
http://www.amnesty.de/liebesgruss

Willkür und Repression

Seit Beginn der dritten Amtszeit von Präsident Putin geht die Russische Regierung verstärkt willkürlich und repressiv gegen Aktivisten, Oppositionelle und Andersdenkende sowie sexuelle Minderheiten vor. Demonstrationen werden teilweise begrenzt, mit immer neuen Gesetzen wird die freie Meinungsäußerung beschnitten und die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) behindert. Auch die Amnestie im Vorfeld der Winterspiele, bei der gewaltlose politische Gefangene vorzeitig freigelassen wurden, kann nicht über die in Russland stattfindenden Menschenrechtsverletzungen und den Mangel an Rechtsstaatlichkeit hinwegtäuschen.
Ursprünglich dienten die Olympischen Spiele der Völkerverständigung. Der olympische Gedanke ist ein freiheitlicher: Alle Sportler sind gleich und kämpfen darum, ein Ziel zu erreichen. Nicht das Ziel ist wichtig, sondern der Kampf, in dem sie sich gegenseitig messen, aber auch, in dem sie sich gegenseitig respektieren.
Baden-Baden und Sotschi sind Partnerstädte: Deshalb besteht eine Möglichkeit, direkt und persönlich auf die genannten Missstände hinzuweisen sowie klar zu machen, dass uns diese missfallen – respektvoll, aber mit Nachdruck, ganz im olympischen Sinne.

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30.01.2014

Pecha-Kucha* in der Kunsthalle Baden-Baden
am 30.01.2014 um 19 Uhr

Im Rahmen der bis 09.02. dauernden Ausstellung "Macht der Machtlosen" in der Kunthalle Baden-Baden fand am Donnerstag, den 30.01.2014 um 19 Uhr im neu gestalteten Kunsthallen-Restaurant eine Pecha-Kucha-Veranstaltung statt. Unsere Amnesty-Gruppe und der Arbeitskreis Asyl e.V. beteiligten sich an dieser Präsentation, in der sich Vereine, Initiativen, Gruppen oder eigene Ideen dem Publikum mittels dieser japanischen Vortragstechnik vorstellten.
(*Pecha-Kucha ist japanisch und meint eigentlich „wirres Geplapper“. Es ist ein festes Format für eine Powerpoint-Präsentation: 20 Folien à 20 Sekunden, in diesem Falle sind es 10 Folien à 30 Sekunden, also 5 Minuten pro Vortrag)

http://www.kunsthalle-baden-baden.de/programm/aktuelles-programm/

Ein Raum in dieser Ausstellung ist übrigens von dem ägyptischen Künstler Alaa Awad ausgemalt worden, der auch in unserer Plakat-Ausstellung "Wändes des Widerstands" im September 2013 vertreten war.

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28.09.2013

Wände des Widerstands
Eine Ausstellung über Street Art und Menschenrechte in Ägypten


28. September bis 10. Oktober 2013


Altkatholische Spitalkirche Baden-Baden - (bei der Caracalla-Therme)
Eröffnung am 28. September um 19 Uhr
Referat „Ägypten zwischen Militär und Islamisten“ von Dr. Omar Kamil, Leipzig

Mitmach-Mal-Aktion:
500 Nofreteten für die Menschenrechte in Ägypten
Musikalische Umrahmung: Roland Schaeffer (sax)
Öffnungszeiten:
Täglich 9 – 18 Uhr sowie an Gottesdiensten und Abend-Veranstaltungen


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500 x Nofretete – für Ägyptens Zukunft!


Nofretete-Maske zum Ausschneiden

Unterstütze die Ägypterinnen und Ägypter in ihrem Kampf für Menschenrechte – hier und jetzt, mit Farbe und Pinsel! Am 25. Januar 2014, dem dritten Jahrestag des Umsturzes, wollen wir in Berlin mit einem Banner aus mindestens 500 bunten Nofreteten für Meinungsfreiheit, Frauenrechte und gegen Folter und Polizeigewalt in Ägypten demonstrieren. Direkt vor der ägyptischen Botschaft, die gesamte Straße entlang. Du kannst schon hier und heute Teil dieser Aktion werden. Hilf uns, eine der 500 Nofreteten auszumalen.
Am 25. Januar 2011 begannen in Ägypten Massendemonstrationen für Freiheit, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit. Mehr als 1000 Menschen kamen seitdem bei Protesten ums Leben, viele durch übermäßige Polizei- und Militärgewalt. Die Familien der Opfer warten weiter darauf, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden. Und die Ägypter kämpfen immer noch für ihre grundlegenden Rechte. Wir wollen sie unterstützen.
Die Nofretete mit der Gasmaske entwarf der ägyptische Graffiti-Künstler El-Zeft als Tribut an die Frauen der ägyptischen „Revolution des 25. Januar“. Er stellt sie Amnesty International für diese Kampagne zur Verfügung. Mach mit und mal deine Nofretete für Ägyptens Zukunft!

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Azza Suleiman

Briefe immer noch wichtig:

Ägypten: Azza Suleiman – Militärgewalt gegen mutige Frauen.


Azza Suleiman wurde bei einer Protestaktion in Kairo von Soldaten brutal zusammengeschlagen. Sie wollten die 49-Jährige davon abhalten, einer anderen Frau zu helfen, die verletzt und entblößt am Boden lag. Azza Suleiman erlitt einen Schädelbruch und kämpft noch immer mit Gedächtnisstörungen. Doch sie wehrt sich gegen das Unrecht.

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01.04.2012

„…und zum Dritten!“ – Kunstauktion zugunsten von Amnesty International

Amnesty International – Gruppe Baden-Baden erbt einen Teil des Nachlasses von Ive Martin – Kunstauktion am Sonntag, den 29. April 2012 in Baden-Baden mit dem Experten Albert Maier


Irene-Ive Martin

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10.12.2011

Lichtwache in der Fußgängerzone

Zum Tag der Menschenrechte fand am Blumenbrunnen in der Fußgängerzone am 10.12.2011 von 17 bis 19 Uhr eine "Lichtwache" statt.

Zum Tag der Menschenrechte ein Schreibmarathon!

An unserem Stand waren Informationsmaterialen, Unterschriftenlisten und ein Brief an den Kamerunischen Präsidenten zugunsten eines politischen Gefangenen ausgelegt. Im Rahmen des "Schreibmarathons 2011" sollen Tausende von Briefen helfen, dass dieser Gefangene freigelassen wird.
Bei kaltem und gerade noch regnerischen Wetter konnten wir immerhin mit einem Dutzend Briefen ein klein bisschen dazu beitragen.
Hier ein paar Bilder:


AI-Stand am 10.12.2011 Fußgängerzone



Der Appell-Brief an den kamerunischen Präsidenten kann hier herunter geladen werden:

  • Vielen Dank!

Attach:Jean-Claude_Mbede.pdf | Appellbrief

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01.10.2011

Ausstellung 50 Jahre Amnesty

in der altkatholischen Spitalkirche Baden-Baden

Rasender Absatz!

Die hier reichlich (!) ausgelegten Infomaterialien (Heft 50 Jahre, MR-Erklärungen, Flyer zu verschiedenen Aktionen, Petitionslisten, Jahresberichte, Luftballons, Postkarten …) waren nach drei Tagen Ausstellung schon stark geschrumpft, am Ende so gut wie weg…! Zahlreiche Unterschriften für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Nordafrika konnten an den Innenminister geschickt werden.

Bei der Eröffnungsveranstaltung am Abend des 1. Oktobers brachte die Trommel-Gruppe „Novilolo“ aus Togo gute und freudige Stimmung in die Kirche und animierte zum Mittanzen.


Trommel-Gruppe Novilolo aus Togo

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01.07.2011

Freigelassen!!! Freigelassen!!!!


Die fünf politischen Gefangenen in Äquatorial-Guinea, die seit Dezember 2009 von der Baden-Badener Gruppe betreut wurden, sind im Sommer 2011 unter Auflagen freigelassen worden!

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